Laborabzüge, Luftkanäle und Luftströmungsvisualisierung in einem modernen Labor
Wir bringen frische Luft in Ihr Labor

Sichere, effiziente und normgerechte Laborlüftung

Ein fachgerecht geplantes Lüftungssystem begrenzt chemische und biologische Exposition, schützt Geräte und Probenintegrität, verbessert die Energieeffizienz und schafft eine überprüfbare Sicherheitsinfrastruktur.

EN / ASHRAE Normgerechte Planung und Leistungsprüfungen
6-12 ACH Luftwechselziele entsprechend dem Risikoniveau
30–50 % Typisches Energieeinsparpotenzial mit VAV
Normenkonformität

EN- und ASHRAE-Standards im Mittelpunkt der Planung

Laborlüftungssysteme sollten auf international anerkannten Grundlagen für Leistung, Rückhaltevermögen, Druckkaskaden und Brandschutz beruhen, statt auf willkürlichen Präferenzen.

EN 14175

Die grundlegende europäische Norm für die Konstruktion von Laborabzügen, Einströmgeschwindigkeit, Rückhaltevermögen, Alarmsysteme und sichere Bedienung.

EN 12128 / EN 12469

Behandelt die Leistungsanforderungen an biologische Sicherheitswerkbänke und mikrobiologische Sicherheitsausrüstung.

ASHRAE 110

Ein wichtiger nordamerikanischer Prüfstandard zur Überprüfung des Rückhaltevermögens von Laborabzügen.

ASHRAE Laboratory Design Guide

Bietet technische Grundlagen für Luftwechselraten, Druckkaskaden und Energieeffizienz.

NFPA 45

Definiert Brandschutz- und Lüftungsanforderungen für Labore, in denen mit brennbaren und gefährlichen Chemikalien gearbeitet wird.

Gesundheit

Begrenzt chemische und biologische Exposition

Die Exposition gegenüber chemischen Dämpfen, Staub, Aerosolen und biologischen Agenzien kann ernsthafte Gesundheitsrisiken verursachen – von Atemwegsproblemen bis hin zu chronischen Vergiftungen. Geeignete Luftwechselraten, Druckkaskaden und lokale Abluftsysteme schützen die Mitarbeitenden.

Geräteschutz

Schützt Gerätestabilität und Probenintegrität

Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und unkontrollierte Partikelbelastung können bei Chromatografiesystemen, Mikroskopen und Präzisionswaagen zu Kalibrierabweichungen führen. Fachgerecht geplante Klimatisierung und Filtration unterstützen reproduzierbare Messergebnisse.

Filtrationstechnologien

Die richtigen Filterstufen für jedes Risiko

Je nach Labortyp werden Gaswäscher, Aktivkohle- und HEPA-Filter einzeln oder in mehreren Stufen kombiniert eingesetzt. Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis von Sicherheit, Emissionskontrolle und Betriebskosten.

Korrosive Dämpfe

Nasswäschersysteme

Neutralisiert saure, basische oder korrosive Dämpfe durch chemische Reaktionen. Spielt in Laboren mit hochkonzentrierten anorganischen Chemikalien eine entscheidende Rolle bei der Einhaltung von Emissionsgrenzwerten und der Vermeidung von Kanalkorrosion.

Lösungsmittel und Gerüche

Aktivkohlefiltration

Bindet organische Lösungsmitteldämpfe und geruchsbildende Verbindungen durch Adsorption. Eine wirtschaftliche Lösung bei geringen und wechselnden chemischen Belastungen; die Filtersättigung muss regelmäßig überwacht werden.

Partikel und Biosicherheit

HEPA-Filtration

Hält Partikel von 0,3 Mikrometern mit einer Effizienz von 99,97 % zurück. Kann in der Zu- oder Abluft von Sicherheitswerkbänken, Isolatoren und partikelempfindlichen Bereichen eingesetzt werden.

Betriebskosten

Die Wahl zwischen VAV und CAV bestimmt die Energieeffizienz unmittelbar

CAV-Systeme arbeiten vorhersehbar mit konstantem Luftvolumenstrom, halten jedoch auch bei ungenutztem Labor einen hohen Volumenstrom aufrecht. VAV-Systeme passen den Volumenstrom anhand der Frontschieberposition, Raumbelegungssensoren und Gasdetektionsdaten in Echtzeit an.

Eine richtig dimensionierte VAV-Infrastruktur kann langfristig erhebliche Betriebskosten einsparen, ohne das Sicherheitsniveau zu beeinträchtigen.

CAV-BetriebsvolumenstromKonstant hoch
VAV in Phasen mit geringem Risiko30–50 % Einsparung
Systemansatz

Die richtige Infrastruktur beginnt mit der Risikobewertung

Wenn chemische und biologische Risiken, Nutzungsintensität, Druckverhältnisse, Geräteempfindlichkeit und Budgetziele gemeinsam betrachtet werden, entsteht eine nachhaltige, laborspezifische Lösung.

1

Risikoprofil bestimmen

Chemische, biologische und partikelbedingte Risiken werden bereichsweise eingestuft.

2

Luftführungsstrategie festlegen

Luftwechselrate, lokale Absaugung, Druckkaskaden und der Bedarf an Luftführung ohne Umluft werden festgelegt.

3

Filtration auswählen

Gaswäscher-, Aktivkohle- und HEPA-Stufen werden entsprechend der Risikoart dimensioniert.

4

Automatisierung integrieren

Der sichere Mindestvolumenstrom wird durch Frontschiebersensoren, Raumdruckregler und BMS-Integration geregelt.

Bestimmen Sie die passende Lüftungsinfrastruktur für Ihr Labor

Vergleichen Sie Produkte und Systeme unter gemeinsamer Berücksichtigung von Risikoprofil, Nutzungsintensität und Budgetzielen.

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